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Andere Reise, anderer Ort. Carp Zwolle blieb mir dadurch heuer leider verwehrt. Mein lieber Freund Sebastian Treinat sprang aber ins Auto in Richtung Holland und somit auch für einen umfangreichen Blogbericht ein. Was er dort erlebt, gefunden und vermisst hat, dass findet ihr in den untenstehenden Zeilen.

Donnerstag 17 Uhr, der Hammer fällt. Gut, in meinem Fall bedeutet dies die Übergabe des Funkmelders an die Folgeschicht. Kurze Zeit später verlasse ich die Rettungswache und schaue noch schnell zu Hause vorbei. Dusche, Tasche packen, etwas Verpflegung und gegen 18 Uhr finde ich mich auf der Autobahn wieder, Ziel Zwolle!

Nach einigen Stunden erreiche ich den Ferienpark wo ich mich bei Freunden einmieten durfte. Für ein wenig Smalltalk und ein kleines Bierchen hatte ich noch Kraft, dann zwang mich der Tag ins Bett.

Premiere in Zwolle, 3 Tage geht die Show nun. Die steigenden Besucherzahlen verlangen danach, und um es vorweg zu nehmen, der Konsument wird es dem Veranstalter danken. Auch das Wetter passt, kein Frost oder Schnee stört die Anreise und den Aufenthalt.

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Gemütlich und ohne größeres Gedränge findet der Besucher am Freitag den Weg in die Ijsselhallen. Im Inneren des riesigen Komplex geht es so weiter. Man schlendert seelenruhig durch die Messehallen, hat genügend Zeit und baltzt bei dem Aussteller seines Vertrauens. Ohne Druck kann man die gewünschten Produkte genauer unter die Lupe zu nehmen und auch mit dem Berater am Stand führt man ausgelassen längere und interessante Gespräche.

Aber nicht nur den Konsument genießt diese neu gewonnene Freiheit, auch das Feedback der Aussteller war bezüglich Kundennähe durchweg positiv. Man hat mehr Zeit für den Einzelnen und dies wird sich in allen Belangen positiv auswirken. Und so endete der Freitag mit allerseits zufriedenen Gesichtern.

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Auch der Samstag erfüllte die gesetzten Erwartungen zu 100 Prozent. Etwas mehr Wartezeit am Eingang und deutlich mehr Betrieb im Inneren. Vereinzelt wurde es an den Übergängen der einzelnen Hallen durchaus eng, dies war aber eher die Ausnahme als die Regel. Man spürte den zusätzlichen Messetag, und dies gefiel mir sehr. Ich verlies bereits am Samstag den Ort des Geschehens, aber Freunde berichteten mir von einem ebenfalls sehr gelungenen Sonntag.

Jedoch will ich auch störende Dinge nicht verschweigen. So verlangt ein Besuch der Carp Zwolle durchaus nach einem tiefen Griff ins Portemonnaie. Online schlägt das Tagesticket mit fast 14 Euro zu Buche, vor Ort sind es glatte 16 Euro und die 8 Euro für den Parkschein gehen dann noch on top. Ein weiteres Highlight der besonderen Art war die von Frittenfett geschwängerte Luft in Halle 2, da kann jeder Dorfimbiss einpacken.

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Dies sollte den Spaß aber nur minimal mildern. Wo sonst findet man diese Fülle an interessanten Neuheiten aller namenhaften Hersteller? Wo sonst hat der Interessierte die Möglichkeit Gespräche mit Fairbrass, Peck, Blair und Co zu führen? Zwolle zieht das Publikum mit Dimensionen der Superlative, die Hersteller richten mit viel Liebe zum Detail ihre Ausstellungsflächen her und toppen dies von Jahr zu Jahr.

Persönlich blieb mir Nash mit ihrer Scope BlackOps Range in Erinnerung. Fortis stellte ihre neue Penntüte in höchster Snugpack Qualität vor und bei Navitas wurden die Schnäppchenjäger dank unschlagbarer Messeangebote mehr als belohnt.

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Im Hause Avid ging pünktlich zur Carp Zwolle eine wirklich durchdachte Taschenserie an den Start, cooles und edles Design gepaart mit funktionellen Lösungen begeisterten mich nachhaltig. Auch am Stand von Monkey Climber blieb ich länger hängen. Gio präsentiert rundum sein Magazin mittlerweile ein breit gefächertes Merchandise Angebot, dieses ist mit viel Liebe zu Detail gestaltet und lockt einem alljährlich einige Scheinchen aus der Hosentasche.

Was bleibt nun als Empfehlung hängen? Eigentlich ganz einfach, gönnt euch im kommenden Winter die Carp Zwolle! Wenn möglich nehmt euch einen Tag Urlaub und erlebt diese riesige Show in ruhiger und gediegener Atmosphäre am Freitag.

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Gerne hätte ich euch noch mehr Impressionen in Bildform geboten. Aber wie es der Teufel so wollte zerschoss es mir die prall gefüllte SD Karte und übrig bliebt nur ein Bruchteil der tollen Eindrücke.

Horido,
Sebastian

PS: Auch in Sebastian’s Leben spielt Musik eine tragende Rolle. Eine Nummer läuft bei ihm im Hamsterrad. Ami-EDM kann auch entspannt. Bestes Beispiel: Louis The Child und sein Song ‘It’s Strange. Kommt daher wie ein Tag am Strand. Ohne Sand in der Unterhose.

Über den Autor: Sebastian Treinat, geboren 1982, ist die Dampflokomotive hinter den Marketingagenden von HZ Baits, einer der besten Angelfotografen Deutschlands, Vater von zwei Burschen und von jüngsten Kinderbeinen an am Wasser, wo in sein Grossvater in die grosse, weite Angelwelt eingeführt hat.

Rolls Royce mit Schuppen

Mein Grossvater hat immer gemeint: “Geh die unbequemen Pfade. Manchmal kann dich das ganz schön in Schwierigekeiten birngen, aber oftmals landest du genau dort, wo du zu richtigen Zeit am richtigen Ort sein sollst.” Wie man auf den untenstehenden Fotos sieht hatte er wiedermal Recht.

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Bleibt neugierig und in jedem Fall dicht am Wasser!

Andreas

PS: Nerds, die in Bruchbuden recorden, Senkrechtstarter, große Beats für Genießer und jede Menge Talent: So könnten Headlines für Like Elephants aussehen. Der Rest ist Geschichte und ziemlich gut. Wie hier zu hören im sehr relaxten und groovigen Track.

The Storytelling’s Secret

Danke, twelve ft. Carpfishingmagazine! Schöner Artikel! Das eigene Hobby aus der journalistischen Sicht der anderen zu sehen hat mich begeistert, beschäftigt und bestärkt. Hier der Link, mit 1,2 Mausclicks seid ihr dort: http://twelvefeetmag.de/hz-baits-angelt-sich-wiener-kreativtalent/

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Bildschirmfoto 2016-01-25 um 00.39.30 Bildschirmfoto 2016-01-25 um 00.39.49Stöbert bitte auch durch die gesamte Seite http://twelvefeetmag.de, da geht jemand einen innovativen, medialen Zukunftsweg!

Bleibt dicht am Wasser!

Andreas

PS: Wir leben auch musikalisch in schnellen, turbulenten Zeiten. So erscheint es uns zeitgemäß die Dinge mal etwas runterzufahren. In anderen Worten: Es gibt Leute wie Rainer Trüby die gern mal das Tempo drosseln, er nennt dieses schlagfertig: Slouse. Ein ultra rarer Cut aus seiner Mix – Compilation ist die untenstehende Nummer. Hört selbst! Das Cover der eben erwähnten CD ist auf jedem Fall Zucker!

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By bread and salt we are united

“Brot und Salz führen Freunde zusammen”, sagt ein marrokanisches Sprichwort. In meinem Fall waren es Fischfutter und Salz, die mich zu den deutschen Köderherstellern von HZ-Baits Active Carpbaits gebracht haben. Ende 2015 hier nun auch die offizielle Mitteilung am Blog. Schmeckt!

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Bleibt dicht am Wasser!

Andreas

PS: Nichts geht ohne Mucke, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Roots Manuva, die Götter des UK HipHop sind zurück. Schon wieder vier Jahre her, seitdem wir zu Root Manuva’s “Get The Get” kopfnickend gebounced sind. Sicher ist: wenn Schnee fällt, ist das der Track unter der Mütze.

 

Was ich 2015 vom Internet gelernt habe!

365 Tage, einen Kurzfilm namens ‘Twilife“, unzähligen unpackbaren Erinnerungen, einige herausragende Partnerschaften und exakt tausend neuer FIMP Facebook – Friends und Instagram – Follower später kann ich glücklich behaupten: 2015 ware ein irres Jahr!

Ein Jahr, dass ich mit Famile und Freunden, meinem Angeln, unserer Natur, wilden Wassern, ruhigen Plätzen und unerwarteten Überaschungen erlebt habe. Ein Jahr, dass mir neue Wege aufgezeigt und mir inspirierende Perspektiven für die nahe Zukunft geöffnet hat.

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Danke euch allen für euren Support und die tägliche Inspiration. Ich freue mich auf gemeinsame Abenteuer, auf spannende Reisen und auf das Bestreiten neuer Errungenschaften mit jeder/m Einzelnen unter euch. Was als nächstes kommt? Mal sehen, ich bin auf alle Fälle bereit!

Bleibt auch 2016 dicht am Wasser!

Andreas

PS: Bereit für einen Track mit Dauerschleifenpotential? Das deutsch-luxemburgische Trio Say Yes Dog hätte da was: voilà, deren Single: Stronger! Die Burschen beweisen damit einmal mehr, welchen Einfluss die jungen Beatmacher der Generation Soundcloud mit ihren hüpfende Synthies und tropischen Marimba-Klängen auf die Musiklandschaft nehmen. Und das gekonnt und mit Erfolg. Auch etwas, dass ich vom Internet im Jahr 2015 gelernt habe.

Time to shine!

3 Grad Wassertemperatur, 2 Grad Aussentemperatur und 1 Fisch, der mich auf Temperatur gebracht hat. Mehr zu einer Session, die mich in Kneippmanier einmal brusttief unter eine Brücke geschickt hat folgt noch vor Weihnachten.

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Bleibt dicht am Wasser!

PS: Der dazu passende Soundteppich kommt von australischen Multiinstrumentalisten Tame Impala. Weihnachtshektik in die Ecke und den Tune inhalieren.

 

Stimmt es, dass im Sommer Heizöl schlecht werden kann?

Wir alle wissen: Freitagabend, das ist der am dringendsten herbeigesehnte Zeitpunkt der Woche. Raus zum Angeln. Moment, da war noch was. Es ist Sommer, eigentlich die beschissenste Jahreszeit von allen.

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Temperaturen deutlich über 35 Grad. Super, aber wir kennen das ja alle – kaum ist der lang ersehnte Sommer da, finden wir ihn schon wieder furchtbar und stöhnen über die Hitze. Besonders diejenigen, die dann an heißen Tagen auch nicht fangen, haben von den hohen Temperaturen schnell die Schnauze voll. Frustration vorprogrammiert. Mit steigenden Temperaturen steigt bei den meisten auch der Drang zu jammern. Anderen ist gar nicht bewusst ist, warum sie den Sommer gar nicht mögen. Ich habe euch mal ein paar driftige Gründe zusammengetragen, die wärmste Zeit des Jahres zu hassen – oder sie vielleicht doch zu lieben.

Es beginnt alles bei uns selbst. Denn man muss schon einen ordentlichen Knaller vorweisen können, wenn man unter erbarmungslos brennender Sonne tage-, ja wochenlang am Wasser aushaart. Wenn man denkt, dass man dabei allein ist, da täuscht man sich zumeist gewaltig. Am Wasser sind auch alle anderen. Und das gilt eigentlich für überall, wo man im Sommer angelt — die “anderen” sind mit ziemlicher Sicherheit nicht weit. Das liegt daran, dass im Sommer ein absoluter „Wir müssen fischen”-Zwang herrscht. Schönes Wetter bringt nämlich auch immer gleichzeitig den Druck mit sich, die Sonne in vollen Zügen ausnutzen zu “müssen”.

Es ist einer der schönsten Anblicke, den mein geliebtes Wasser aktuell zu bieten hat: Ausgetrocknete Wiesen fast vollständig gekachelt mit Strandtüchern in sämtlichen Trendfarben. Funsportler aus ganz Wien schwören auf Extreme Bathing, wo man darüber sinniert ob das Wasser allein durch die versammelte Körpertemperatur aufgeheizt ist oder durch Harn angereichert wurde. Meine heurigen Favoriten sind Standup – Paddler. Bobos und Hipster – Girlies, denen der Mut zum echten Wellenreiten komplett fehlt. Aus der sicheren Distanz kann ich beobachten, wie sich Badebesucher förmlich entscheiden müssen ob man im Wasser herum schwebende Pflastern, Bierdosen oder gelblichen Urinwölkchen ausweichen soll. Es ist ein tägliches Ritual. 10 Uhr morgens öffnen sich die Kanaldeckel, 20 Uhr abends gehen sie wieder zu.

Was mir gegenwärtig bleibt ist die Nacht, da gilt folgendes: Mosquitonetz, in welcher Form auch immer! Dicht gefolgt von Gelsenspray. Ich rate zum stärksten Mittel, dass ihr finden könnt. Denn Insekten ertränken sich nicht nur gerne in unserem Feierabendbier, sondern nerven einfach in jeder Lebenslage, durch die man im Sommer geht. Wenn dann dein ganzer Körper brennt, fällt dir auch schnell wieder ein, dass das jedes verdammte Jahr so war und der Sommer nie einfach nur lauschiges Get-Together im Freien bedeutet. 35 Grad und Florida-Feeling sind dann eigentlich gar nicht mal so geil!

Was aber tun, wenn man diesen Höllenqualen zum Trotz dennoch Angeln gehen muss und dabei auch noch erfolgreich sein will. Ich hab da meine eigenen Theorien entwickelt. So sucht sich der eine oder andere seinen Hot Spot danach aus, wie dicht dran er mit seinem Auto parken kann. Dagegen ist erst einmal nichts einzuwenden. Doch wenn ihr gerade im Sommer wirklich vorhabt, besser als die anderen Angler zu fangen, so solltet ihr auch einmal einen Extra-Fußmarsch in Kauf nehmen, um kaum befischte oder generell ruhigere Spots zu erreichen. Asche über mein Haupt, es gibt bestimmt Ausnahmen, die die bekannte Regel bestätigen. Dennoch: Zwischen Arschbomben jugendlicher Frischluftakrobaten und dem Gejohle tretbootfahrender Pensionisten – Horden darf ein Fisch auch schnell mal misstrauisch werden.

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Manchen Karpfenanglern eilt der Ruf nach, den ganzen Tag lang nur faul in ihrem Zelt rumzusitzen. Ohne Fleiss kein Preis, da muss man schon aktiv sein. So verraten sich die Karpfen während der Morgen- und Abendstunden häufig selbst. Genau an diesen Plätzen müssen meiner Meinung nach die Köder locken! Wer also nicht nur die FKK – Besucher im Fokus hat sondern auch anderweitig Augen und Ohren offen hält, wird unterm Strich mehr fangen.

Kommen wir zu meinem Lieblinsthema, dem Köder. Gerade zu Zeiten sengender Hitze sollte man sich fragen: Ist mein Köder nahrhaft für den Karpfen? Futter sollte meiner Ansicht nach im Schatten, im Idealfall stets gekühlt, aufbewahrt werden. Wenn der Futterkübel schon derartig hart gärt und eine temperaturbedingte Geruchsexplosion von sich gibt, dass über einem die Schwalben abstürzen, dann wird es vielleicht Zeit diesen fachgerecht zu entsorgen.

Wer dem Hautkrebs vorbeugen möchte, der ölt sich mit den passenden Mitteln. So weit, so gut. Nur, dass man nicht darauf vergessen sollte sich danach die Hände zu waschen, bevor man die Köder berührt. Studien kenne ich keine, mein Gefühl sagt mir aber, dass eine Schicht mit Lichtschutzfaktor 30 auf dem Boilie meines Vertrauens meine Fangquote nicht erhöhen wird. Das dauert nicht lange, kann aber entscheidend sein. Nehmt euch diese Zeit, und denkt daran: Die Montage liegt später stundenlang im Wasser. Da sollte es auf die paar Minuten nicht ankommen. In puncto Köderqualität vertrau’ ich da auf ein Konzept, dass es einen Mausclick entfernt auf www.schwarzekugel.com zu sehen gibt. Hat mich von Anfang an überzeugt, hat sich bis zum heutigen Moment bewährt.

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Irgendwann geht selbst der härteste Hitzefreak in die Knie. Im Sommer schläft man bei der Hitze alles andere als gut. In der Kajüte steht die Luft, im Bivy lässt sie sich schneiden, der Körper klebt. Tagsüber schau ich, dass ich reichlich trinke, direkt vor dem Schlafen nur noch einen Schluck. Antialkoholisches versteht sich. Alkohol und Angeln geht bei mir grundsätzlich nicht zusammen. Luft erfrisch ich mir in McGyver – Marnier selber: Einfach ein feuchtes Tuch vor dem Bootsfenster und Duftstoff (z. B. aufgeschnittene Zitrone) drauf. Wer kaiserlich kühle Verhältniss mag, dem sei eine Wärmeflasche mit kaltem Wasser empfohlen, die im Bett zwischen die Füße positioniert wird. Gut für die Kronjuwelen. Zu guter letzt sind hier meine Top 8, warum Sommer eigentlich Arsch ist:

Man muss immer irgendwo nervige Sommerhits hören.
Man verbrennt sich barfuss die Füße.
Man kann nach dem Duschen wieder Duschen gehen.
Man kann nichts im Backofen machen da die Raumtemperatur sonst auf 50°C steigt.
Das Essen am Wasser wird schneller schlecht.
Öffentliche Verkehrsmittel foltern einen mit Aromatherapie.
Biergartenbesuche sind meist äußerst kostspielig.
Ein Wurfrohr lässt sich mit sonnencreméverschmierten Händen einfach nicht bedienen.

Fazit: Ihr seid nicht ehrlich, wenn ihr euch den ein oder anderen heißen Sommertag nicht schonmal gewünscht hättet, es würde in Strömen regnen. Aber mal im Ernst: Die Zeltheizung im Keller lassen, kein Frieren beim Anködern, stattdesen haufenweise Eiscreme essen, faul in der Sonne liegen, Urlaub: Es gibt gefühlte Millionen Gründe, warum wir den Sommer lieben. Sommer ist geil, das ist auch mein Credo! Die eine oder anderere sarkastische Festellung muss sein, die Lust auf Fischfang wird dadurch bestimmt nicht getrübt! Und noch was: Weil es abends erst spät dunkel wird, fühlt sich der Feierabend auch gleich viel länger an.

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Ab in die Hängematte und dabei gedanklich auf die Bikinifigur pfeiffen! In diesem Sinne wünsche ich Euch den Sommer Eures Lebens!

Bleibt dicht am Wasser!

Andreas

PS: Was den Sommerschlaf sonst noch stört? Insekten. Viel zu viele Insekten. Allen voran die erwähnten Gelsen. Dazu ein wunderbarer Song der Wiener Rapformation “A.Geh Wirklich?” namens ‘Gösn’.

Filmstart!

Es ist soweit, mein erstes Bewegtbild – Projekt läuft mit heute vom Stapel. Es war wahrlich ein Abenteuer, bis zuletzt! Nun soll “Twilife” auf Reisen gehen, durch Wohnzimmer, Bivys und Mobiltelefone. Vor genau einer Woche ging der Trailer raus, das Feedback hat meine Einschätzung ehrlich gesagt bei weitem gesprengt. England, Belgien, Holland, Deutschland, Frankreich – die Rückmeldungen kannten eigentlich keine physischen Grenzen. Die Medienplattformen Subsurface Journal, Monkey Climber, Carp Crossing & Carpzilla haben wunderbare Rezensionen zum Teaser verfasst. So haben mich Gareth Fareham, Gio Vanhooren, Ed Skillz, Alexander Kobler, Max Middelhoff, Volker Seuss, Mark Dörner, Sebastian Treinat, Lukas Polde, Marco Krauth, Andreas Ulrich, Alex Köppl und einige mehr wissen lassen, dass sie sich den Streifen reingezogen haben.

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Die Hersteller Navitas und Fortis teilten ihrerseits den Teaser innerhalb ihrer Community. Davon ganz abgesehen haben sich Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen gemeldet, dass das Video beispielsweise eine Lust auf’s Angeln zu Tage gebracht bringt, obwohl man das noch nie gemacht hat. Die Nachrichten waren vielfältig, überaschend, persönlich und motivierend.
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Einmal mehr möchte ich mich für die vielfältige Unterstützung bedanken. Ganz besonders bei all denen, die zum Gelingen des Kurzfilms beigetragen haben. Einen Namen möchte ich an dieser Stelle aber noch gesondert hervorheben. Daniel Hager, den Meister des “Smooth Cutting”. Die Arbeit mit ihm war sehr inspirierend. Er hält das, was man in keiner Filmschule der Welt lernen kann, abrufbar bereit: nämlich ein intuitives Gefühl für die Atmosphäre einer Szene. Seine Präzision im Erfassen des Kerns ist wirklich bemerkenswert. Wir haben gemeinsam tolle Bilder eingefangen und aufgezeichnet. Sollte ich wieder mal am Wasser filmen, dann weiss ich, wer mir zur Seite stehen wird. So, und jetzt Action! Hier ist das Video!

Bleibt dicht am Wasser!

Andi